Kennst du dieses Gefühl, als benötigtest du Zahnstocher, um deine Lider offenzuhalten – wie in einem Zeichentrickfilm? Willkommen im Club: Immer mehr Menschen leiden unter ermüdeten Augen. Verantwortlich ist meist die Kombination aus exzessiver Bildschirmnutzung, reduziertem Lidschlag und andauernder Fokussierung auf kurze Distanzen. Hinzu kommen Stress, unzureichender Schlaf und trockene Raumluft. 

In diesem Beitrag erläutern wir dir, weshalb Augen ermüden, welche Symptome charakteristisch sind und welche Alltagsstrategien deine Augen unmittelbar entlasten. Zusätzlich erfährst du, wann ein Arztbesuch ratsam ist und wie eine optimal angepasste Brille von eyes + more deine Augen im Alltag merklich unterstützen kann. 

Typische Symptome: Woran du müde Augen erkennst 

Müde Augen zeigen sich oft durch mehrere Beschwerden gleichzeitig. Häufig sind: 

  • trockene, gereizte Bereiche  
  • schwere Lider  
  • verschwommenes Sehen  
  • Lichtempfindlichkeit 
  • Rötungen 
  • Druckgefühl  
  • schnelles Ermüden beim Lesen 
  • Kopfschmerzen  

Müde Augen: Ursachen im Überblick

Müde Augen entstehen selten durch nur einen Auslöser. Überwiegend kommen mehrere Faktoren zusammen – und genau diese schauen wir uns jetzt im Detail an. 

Lange Bildschirmarbeit 

Beim konzentrierten Blick blinzelst du deutlich weniger, der Tränenfilm verteilt sich unregelmäßig und die Oberfläche trocknet schneller aus. Das führt dazu, dass sich die Augen schwer, gereizt oder schlicht müde anfühlen. 

Nicht mehr passende Brillengläser 

Wenn die Brillengläser nicht mehr zur aktuellen Sehstärke passen, müssen die Augen permanent nachfokussieren. Das ist belastender, als man denkt. Ein kurzer Sehtest bei eyes + more zeigt dir unmittelbar, ob deine Gläser noch die passenden Dioptrien haben. 

Müde Augen aufgrund von Schlafmangel 

Zu wenig Schlaf wirkt sich direkt auf die Augen aus. Während der Nacht regeneriert sich die Augenoberfläche und der Tränenfilm wird neu aufgebaut. Fehlt diese Erholung, starten die Augen mit deutlich weniger Stabilität in den Tag. 

Schlechte Lichtverhältnisse 

Sehr helles, sehr dunkles oder wechselndes Licht zwingt die Augen zu ständiger Anpassungsarbeit. Besonders der Mix aus Bildschirmhelligkeit und ungleichmäßigem Raumlicht strapaziert die Augenmuskulatur.  

Müde Augen und Kontaktlinsen  

Kontaktlinsen können müde Augen begünstigen – vor allem, wenn sie zu lange getragen werden und nicht optimal sitzen. Die Hornhaut verliert schneller Feuchtigkeit, das Auge wirkt gereizt und viele Nutzer:innen spüren schon am frühen Nachmittag ein deutliches Ermüdungsgefühl. 

Alter und hormonelle Veränderungen 

Mit zunehmendem Alter verändert sich die Zusammensetzung des Tränenfilms. Die Oberfläche wird empfindlicher, trocknet schneller aus und reagiert stärker auf Belastungen. Das ist ein normaler Prozess, kann aber dafür sorgen, dass die Augen sich schneller müde anfühlen.

Müde Augen und medizinische Ursachen 

Manchmal entstehen müde Augen nicht nur durch Überlastung, sondern durch medizinische Faktoren. Die wichtigsten Beispiele: 

Müde Augen nach Botox 

Müde Augen nach Botox können kurzfristig auftreten, wenn sich die Lidmuskulatur durch die Behandlung vorübergehend verändert. 

Müde Augen nach Oberlidstraffung 

In der Heilungsphase normal – das Gewebe ist empfindlich und die Lider arbeiten intensiver als sonst. 

Müde Augen und Krebs  

Immer wieder fragen sich Menschen, ob müde Augen auch ein Hinweis auf Krebs sein könnten. Laut dem Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums gehören müde Augen nicht zu den Symptomen von Krebserkrankungen. Bei Krebs kann eine allgemeine Erschöpfung auftreten. 

Wie Brillengläser müde Augen entlasten 

Eine passende Brille kann müde Augen entlasten – vor allem, wenn du viel am Bildschirm arbeitest. Blaulichtfilter reduzieren den hohen Blauanteil von Displays und können so für ein entspannteres Sehen sorgen. 

Eine Arbeitsplatzbrille ist speziell für den Nah- und Zwischenbereich optimiert und verhindert, dass deine Augen ständig nachfokussieren müssen. 

Wenn du wissen möchtest, welche Lösung für dich sinnvoll ist: Bei eyes + more beraten wir dich kostenlos und unverbindlich. Vereinbare direkt einen Termin, um Wartezeiten zu vermeiden. 

Müde Augen – wann zum Arzt? 

Müde Augen sind meist harmlos. Lass sie aber ärztlich abklären, wenn die Beschwerden plötzlich stark werden, länger anhalten oder mit Schmerzen, deutlicher Sehverschlechterung oder einseitigen Problemen auftreten. 

7 Tipps gegen müde Augen 

Müde Augen brauchen oft nur kleine Gewohnheiten, die du easy im Alltag integrieren kannst: 

  1. Kurz die Augen schließen 
  2. Gönn deinen Augen zwischendurch Ruhe. Schon drei Minuten mit geschlossenen Lidern geben dem Tränenfilm die Chance, sich zu regenerieren. 
  3. Blick lösen, in die Ferne schauen 
  4. Und wenn du viel am Bildschirm arbeitest, hilft dir die 20-20-20-Regel als kleiner Reset: Alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf etwas in mindestens 20 Metern Entfernung schauen. Das entspannt die Augenmuskulatur spürbar. 
  5. Mini-Augenübungen 
  6. Augen schließen und die Augäpfel nach links, rechts, oben und unten bewegen. 
  7. Auch das Raumlicht spielt eine Rolle: Gleichmäßiges, nicht zu grelles Licht verhindert harte Kontraste. 
  8. Wärme oder Kälte 
  9. Leicht warme Kompressen am Abend entspannen die Augenmuskulatur. Kühlere Pads helfen, wenn die Lider schwer wirken.  
  10. Bewusst blinzeln  
  11. Ein paar bewusste, komplette Blinzler zwischendurch verteilen den Tränenfilm gleichmäßiger. 
  12. Befeuchten lassen 
  13. Wenn die Augen sehr trocken wirken, können konservierungsfreie Befeuchtungstropfen unterstützen. Welche Art für deine Augen Sinn ergeben, klärst du am besten ärztlich ab.