Eine gute Brille muss mehr können, als gut auszusehen und deine Sehstärke zu korrigieren. Schließlich begleitet sie dich oft viele Stunden am Tag. Sie sollte deshalb zu deinen Sehgewohnheiten passen, angenehm sitzen und auch nach längerem Tragen bequem bleiben. Ebenso wichtig sind die Qualität der Brillengläser, die passende Fassung, eine sorgfältige Anpassung und ein transparenter Preis.
Vor allem beim Kauf der ersten Brille können die vielen Möglichkeiten zunächst unübersichtlich wirken. Eine verständliche und individuelle Beratung hilft dir dabei, die richtige Entscheidung zu treffen. Es lohnt sich aber auch, bereits vor deinem Termin zu wissen, worauf es beim Brillenkauf ankommt.
Im Grunde lassen sich die wichtigsten Punkte auf wenige Bereiche reduzieren: deine persönlichen Sehanforderungen, die passenden Brillengläser und die richtige Fassung sowie Preis und Service.
Kurz & kompakt: Deine Checkliste für den Brillenkauf
- Sehstärke: Lass deine aktuellen Sehwerte überprüfen, bevor du eine neue Brille kaufst.
- Alltag: Überlege dir, in welchen Situationen und wie häufig du deine Brille tragen möchtest.
- Brillengläser: Entscheide dich für Glastyp, Qualität und Veredelungen passend zu deinen Sehbedürfnissen.
- Glasdicke: Bei höheren Sehstärken solltest du Brechungsindex, Größe der Gläser und Fassung gemeinsam betrachten.
- UV-Schutz: Achte darauf, dass deine Augen zuverlässig vor UV-Strahlung geschützt werden.
- Passform: Die Brille sollte angenehm sitzen, nicht drücken und nicht von der Nase rutschen.
- Zentrierung: Eine genaue Vermessung und individuelle Anpassung sind wichtig für gutes Sehen.
- Preis: Vergleiche nicht nur Einstiegspreise, sondern den Gesamtpreis inklusive Gläsern, Veredelungen und benötigten Extras.
- Service: Informiere dich darüber, welche Anpassungen, Garantien und weiteren Leistungen nach dem Kauf angeboten werden.
Bei eyes + more musst du beim Brillenkauf keine Kompromisse eingehen und weißt von Anfang an, was deine Brille kostet. Versteckte Zusatzkosten erwarten dich nicht. Überzeug dich selbst und lass deine aktuellen Sehwerte kostenlos überprüfen.
1. Sehen und individuelle Anforderungen
Aktuelle Sehstärke bestimmen lassen
Aktuelle Sehwerte bilden die Grundlage für deine neue Brille. Auch wenn du mit deiner bisherigen Brille im Alltag noch gut zurechtkommst, kann sich deine Sehstärke inzwischen verändert haben. Solche Veränderungen entwickeln sich häufig langsam und bleiben deshalb zunächst unbemerkt.
Vor dem Kauf einer neuen Brille empfiehlt es sich daher, einen Sehtest durchführen zu lassen. Bei eyes + more ist dieser immer kostenlos. Dabei werden unter anderem Fehlsichtigkeiten und eine mögliche Hornhautverkrümmung berücksichtigt. Ab etwa 40 bis 45 Jahren kann außerdem die Alterssichtigkeit einsetzen. Benötigst du Unterstützung beim Sehen in unterschiedlichen Entfernungen, kann beispielsweise eine Gleitsichtbrille infrage kommen.
Bei plötzlich auftretenden oder starken Veränderungen des Sehens, Schmerzen, Lichtblitzen oder anderen ungewöhnlichen Beschwerden solltest du deine Augen ärztlich untersuchen lassen.
Unser Tipp aus der Optikerpraxis: Komm möglichst ausgeruht zum Sehtest. Nach einem langen Tag vor dem Bildschirm können deine Augen trocken oder müde sein, was sich auf die ermittelten Werte auswirken kann.
Die richtige Brille für deinen Alltag
Welche Brille zu dir passt, hängt nicht nur von deinen Sehwerten ab. Mindestens genauso wichtig ist die Frage, wie dein Alltag aussieht und in welchen Situationen du deine Brille benötigst. Bei eyes + more nehmen wir uns deshalb Zeit, deine Sehgewohnheiten genauer kennenzulernen.
Dabei können zum Beispiel folgende Fragen eine Rolle spielen:
- Trägst du deine Brille durchgehend oder nur in bestimmten Situationen?
- Verbringst du beruflich oder privat viel Zeit vor dem Bildschirm?
- Bist du häufig mit dem Auto unterwegs – auch bei Dunkelheit?
- Liest du viel, treibst du regelmäßig Sport oder musst du bei der Arbeit häufig zwischen verschiedenen Entfernungen wechseln?
Warum das wichtig ist? Zwei Menschen können nahezu identische Sehwerte haben und trotzdem ganz unterschiedliche Anforderungen an ihre Brille stellen. Je besser dein Optiker deinen Alltag kennt, desto gezielter lassen sich Brillengläser und Fassung darauf abstimmen.
Unser Tipp aus der Optikerpraxis: Überlege dir vor deinem Termin zwei oder drei konkrete Situationen, in denen deine bisherige Brille nicht optimal funktioniert. Aussagen wie „Am Laptop muss ich meinen Kopf nach hinten neigen“ oder „Im Dunkeln empfinde ich Autofahren als anstrengend“ liefern für die Beratung oft mehr Informationen als ein allgemeines „Ich sehe schlechter“.
2. Brillengläser und Fassung
Welche Brillengläser brauchst du?
Beim Brillenkauf fällt der Blick häufig zuerst auf die Fassung. Für dein späteres Seherlebnis sind die Brillengläser jedoch mindestens genauso entscheidend. Welche Gläser zu dir passen, richtet sich sowohl nach deiner Sehstärke als auch nach deinen persönlichen Anforderungen.
Einstärkengläser korrigieren das Sehen für eine bestimmte Entfernung und kommen beispielsweise bei Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit zum Einsatz. Gleitsichtgläser ermöglichen dagegen scharfes Sehen in unterschiedlichen Entfernungen. Wenn du täglich viele Stunden am Computer arbeitest, kann wiederum eine speziell auf diese Sehbereiche ausgelegte Arbeitsplatzbrille sinnvoll sein.
Neben dem Glastyp solltest du auch auf die Ausstattung achten. Eine hochwertige Entspiegelung verringert störende Reflexionen, während eine Hartschicht Kunststoffgläser widerstandsfähiger macht. Schmutzabweisende Beschichtungen erleichtern zusätzlich die Reinigung. Je nach deinen Bedürfnissen können außerdem selbsttönende Gläser oder spezielle Filter interessant sein.
Bei eyes + more gehören Glasveredelungen wie Super-Entspiegelung, Hartschicht, Lotus-Effekt und Clean Coat bereits zum Standard und sind im Komplettpreis enthalten.
Brechungsindex und Glasdicke
Je höher deine Sehstärke ist, desto relevanter kann der Brechungsindex deiner Brillengläser werden. Vereinfacht ausgedrückt ermöglicht ein höherer Brechungsindex bei entsprechender Sehstärke dünnere Gläser. Dadurch können sie leichter und optisch dezenter ausfallen.
Wie dick deine fertigen Brillengläser tatsächlich werden, hängt allerdings nicht nur vom Brechungsindex ab. Auch deine individuellen Sehwerte sowie Größe und Form der gewählten Fassung haben Einfluss auf das Ergebnis.
Unser Tipp aus der Optikerpraxis: Gerade bei höheren Sehstärken lohnt es sich, die Fassung gezielt auszuwählen. Eine etwas kleinere und günstig geformte Fassung kann sichtbare Glasränder deutlich reduzieren. Bevor du dich automatisch für die teuerste Dünnglas-Variante entscheidest, solltest du deshalb prüfen lassen, welche Kombination aus Glas und Fassung für dich sinnvoll ist.
Während bei vielen Optikern ein Brechungsindex von 1,5 als Standard verwendet wird, liegt der Standard bei eyes + more bei 1,6. Dadurch fallen die Gläser dünner, leichter und ästhetischer aus.
Auf ausreichenden UV-Schutz achten
Nicht nur deine Haut sollte vor UV-Strahlung geschützt werden – auch für deine Augen ist ein zuverlässiger UV-Schutz wichtig. Achte deshalb beim Brillenkauf darauf, welche Schutzwirkung die Gläser bieten. Bei Sonnenbrillen spielt dieser Punkt eine besonders wichtige Rolle.
Dabei gilt: Dunkle Gläser bedeuten nicht automatisch guten UV-Schutz. Tönung und UV-Schutz sind zwei unterschiedliche Eigenschaften. Entscheidend ist daher nicht, wie dunkel ein Glas aussieht, sondern wie zuverlässig es UV-Strahlung filtert.
Verbringst du viel Zeit im Freien, kann eine Sonnenbrille mit deiner individuellen Sehstärke sinnvoll sein. Selbsttönende Gläser bieten sich wiederum an, wenn du regelmäßig zwischen Innenräumen und draußen wechselst.
Unser Tipp aus der Optikerpraxis: Bei einer Sonnenbrille solltest du neben den Gläsern auch auf die Fassung achten. Größere Gläser und eine gut anliegende Form können deine Augen besser vor seitlich einfallendem Sonnenlicht abschirmen.
Die richtige Fassung: Passform, Größe, Form und Material
Natürlich soll dir deine neue Brille gefallen. Schließlich ist sie ein Accessoire, das deinen Look entscheidend prägt. Trotzdem sollte die Optik nicht das einzige Auswahlkriterium sein.
Eine gut sitzende Fassung übt weder an den Schläfen noch hinter den Ohren unangenehmen Druck aus. Gleichzeitig sollte sie sicher auf der Nase sitzen und bei Bewegungen nicht ständig verrutschen. Idealerweise haben auch deine Wimpern ausreichend Abstand zu den Gläsern.
Größe und Form sollten nicht nur zu deinen Gesichtsproportionen passen, sondern auch mit den benötigten Brillengläsern harmonieren. Vor allem bei höheren Sehstärken oder Gleitsichtgläsern kann die Wahl der Fassung Einfluss auf das spätere Ergebnis haben.
Auch beim Material gibt es Unterschiede. Acetat ermöglicht beispielsweise eine große Vielfalt an Farben, Mustern und Formen. Metallfassungen wirken häufig leichter und filigraner, während Titan interessant sein kann, wenn ein besonders geringes Gewicht für dich wichtig ist.
Unser Tipp aus der Optikerpraxis: Probier eine Fassung nicht nur kurz vor dem Spiegel an. Lass sie einige Minuten auf, bewege deinen Kopf und schau auch einmal nach unten. Dadurch merkst du schneller, ob die Brille verrutscht, Druckstellen entstehen oder sich ihr Gewicht unangenehm bemerkbar macht.
Zentrierung und Anpassung nicht unterschätzen
Selbst sehr hochwertige Brillengläser können nur dann optimal funktionieren, wenn sie richtig vor deinen Augen positioniert sind. Eine präzise Zentrierung ist deshalb ein wichtiger Bestandteil des Brillenkaufs.
Bei der Vermessung wird unter anderem ermittelt, an welcher Position sich deine Augen innerhalb der gewählten Fassung befinden. Abhängig vom Brillentyp können zusätzliche Werte erforderlich sein. Insbesondere bei Gleitsichtgläsern und höheren Sehstärken ist eine genaue Zentrierung besonders wichtig.
Auch nach der Fertigstellung sollte deine Brille individuell angepasst werden. Nasenauflage, Bügel und Sitz der Fassung beeinflussen sowohl den Tragekomfort als auch die Position der Gläser vor deinen Augen.
Unser Tipp aus der Optikerpraxis: Idealerweise wird die Fassung bereits vor der endgültigen Zentrierung so eingestellt, wie du sie später tatsächlich tragen wirst. Wird der Sitz anschließend stark verändert, kann sich dadurch auch die Position der Gläser vor deinen Augen verschieben.
3. Preis und Service
Nicht nur auf den Einstiegspreis schauen
Beim Vergleich verschiedener Brillenangebote lohnt es sich, genauer hinzusehen. Ein besonders niedriger Preis für eine Fassung oder ein Basisglas verrät noch nicht, was du am Ende tatsächlich für deine komplette Brille bezahlst.
Prüfe deshalb, welche Leistungen im angegebenen Preis enthalten sind. Fallen beispielsweise zusätzliche Kosten für Entspiegelung, Hartschicht oder dünnere Gläser an? Gibt es bei Gleitsichtgläsern unterschiedliche Qualitätsstufen? Sind Sehtest und individuelle Anpassung bereits inklusive?
Am aussagekräftigsten ist deshalb der Gesamtpreis für genau die Brille, die du mit deiner benötigten Ausstattung tatsächlich kaufen würdest. So lassen sich verschiedene Angebote wesentlich besser miteinander vergleichen.
Unser Tipp aus der Optikerpraxis: Wird dir eine kostenpflichtige Zusatzoption angeboten, frag konkret nach ihrem Nutzen: „Welchen Unterschied werde ich damit in meinem Alltag bemerken?“ Eine sinnvolle Empfehlung sollte sich anhand deiner persönlichen Sehgewohnheiten erklären lassen. Denn nicht jede verfügbare Zusatzleistung bringt jedem Brillenträger einen echten Mehrwert.
Service nach dem Brillenkauf
Eine gute Betreuung endet nicht automatisch mit der Abholung deiner neuen Brille. Manche Dinge fallen erst auf, wenn du sie mehrere Stunden oder einige Tage getragen hast. Vielleicht rutscht die Fassung etwas, ein Bügel drückt oder der Sitz muss noch einmal nachjustiert werden.
Informiere dich deshalb schon beim Kauf, welche Serviceleistungen anschließend angeboten werden und welche Garantie- oder Reklamationsbedingungen gelten. Bei einer neuen Gleitsichtbrille solltest du außerdem berücksichtigen, dass eine gewisse Eingewöhnungszeit normal sein kann.
Bleiben die Schwierigkeiten dauerhaft bestehen, solltest du dich jedoch nicht einfach damit abfinden. Lass deine Brille noch einmal überprüfen. Dabei können unter anderem der Sitz der Fassung, die Zentrierung und gegebenenfalls deine Sehwerte kontrolliert werden.
Unser Tipp aus der Optikerpraxis: Versuch nicht, eine schlecht sitzende Brille durch starkes Biegen der Bügel selbst zu korrigieren. Ein Optiker kann die Fassung gezielt einstellen und dabei berücksichtigen, wie die Brille auf deinem Gesicht sitzen sollte.
5 gute Gründe für deinen Brillenkauf bei eyes + more
Transparente Festpreise: Bei eyes + more weißt du von Anfang an, was deine Brille kostet – ohne versteckte Zusatzkosten.
Hochwertige Brillengläser inklusive: Superentspiegelung, Hartschicht und Clean Coat sind bereits im Preis enthalten.
Große Auswahl: Entdecke zahlreiche Fassungen, aktuelle Trends und regelmäßig neue Kollektionen.
Persönliche Beratung: Unsere Optiker nehmen sich Zeit für deine Sehbedürfnisse und finden gemeinsam mit dir die Brille, die zu deinem Alltag passt.
Kostenloser Sehtest: Lass deine aktuellen Sehwerte direkt im Store überprüfen und dich anschließend individuell beraten.